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Art’Rhena

Kunst am Rhein

Von Cornelia Frenkel

Computersimulation des deutsch-französischen Kulturzentrums Art’Rhena, © Arbeitsgemeinschaft GIES ARCHITEKTEN BDA / Hugues Klein Architects

21. Dezember 2019

Auf der französischen Rheininsel bei Breisach entsteht das grenzüberschreitende Kultur-, Tourismus- und Begegnungszentrum Art’Rhena. Es soll im Spätsommer 2020 eröffnet werden.

Am Architekten-Wettbewerb hatten sich 2015 nicht weniger als 128 Büros aus ganz Europa beteiligt; den Zuschlag erhielt die deutsch-französische Arbeitsgemeinschaft GIES ARCHITEKTEN BDA / Hugues Klein Architects.

Die Kosten von knapp zehn Millionen Euro teilen sich der Kommunalverband „ComCom – Pays de Brisach“, die Region Grand Est, die Europäische Union und die Stadt Breisach.

Deutsch-französische Kooperation

Die Region Grand-Est versteht das Art’Rhena ausdrücklich im Sinne einer deutsch-französischen Kooperation: Nach der Schließung des Kernkraftwerks Fessenheim und dem damit verbundenen Wegfall von Arbeitsplätzen soll es neben Kultur und Tourismus vor allem die wirtschaftliche Entwicklung der Region fördern. In diesem Zusammenhang ist auch ein deutsch-französischer Gewerbepark im Umkreis von Fessenheim und die Wiederaufnahme der Zugverbindung zwischen Freiburg und Colmar geplant.

Die Architektur des dreigeschossigen Kultur- und Bürgerhauses Art‘Rhena entspricht den Besonderheiten des Standortes: der große Veranstaltungsaal für Konzerte, Theater, Tanz und Kongresse liegt direkt an der Uferböschung des Rheins; Fluss und umliegende Berge werden u. a. auf einer Aussichtsplattform geradezu in Szene gesetzt; eine großzügige Agora bietet genügend Platz für Open-Air-Feste.

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