Rassemblement national: Vom Tabu zur Machtoption
Der Aufstieg des Rassemblement national ist das Ergebnis tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen. Patrick Lehingue und Bernard Pudal analysieren die Ursachen dieses Wandels.
Monet 2026: Wie ein Maler die Welt neu sehen lehrte
150 Jahre Impressionismus, 100 Jahre nach Monets Tod: Frankreich feiert einen Künstler, dessen Blick bis heute die Gegenwart prägt.
Cocoriki: Wenn Franzosen Ja sagen und Nein meinen
Wer glaubt, Meetings seien voller Missverständnisse, kennt keine deutsch-französischen Verwaltungsbesprechungen. Dort können Sätze wie „C’est intéressant, on en parlera“ oder „Je parle sous contrôle de…“ völlig unterschiedlich verstanden werden. Cokoriki übersetzt.
Rassemblement national: Vom Tabu zur Machtoption
Der Aufstieg des Rassemblement national ist das Ergebnis tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen. Patrick Lehingue und Bernard Pudal analysieren die Ursachen dieses Wandels.
Monet 2026: Wie ein Maler die Welt neu sehen lehrte
150 Jahre Impressionismus, 100 Jahre nach Monets Tod: Frankreich feiert einen Künstler, dessen Blick bis heute die Gegenwart prägt.
Cocoriki: Wenn Franzosen Ja sagen und Nein meinen
Wer glaubt, Meetings seien voller Missverständnisse, kennt keine deutsch-französischen Verwaltungsbesprechungen. Dort können Sätze wie „C’est intéressant, on en parlera“ oder „Je parle sous contrôle de…“ völlig unterschiedlich verstanden werden. Cokoriki übersetzt.
Aux grands hommes : „Marc Bloch darf nicht im Pantheon erstarren“
Mit der Aufnahme von Marc Bloch ins Pantheon ehrte Frankreich zugleich den Historiker, Soldaten, Juden und Widerstandskämpfer. Doch jede Pantheonisierung ist auch ein politischer Akt. Der Historiker Klaus Oschema erklärt, warum Emmanuel Macron gerade jetzt auf Marc Bloch setzt.
Hannover–Perpignan: Eine Städtepartnerschaft im Schatten des Rassemblement National
Was wird aus einer Städtepartnerschaft, wenn auf französischer Seite ein Bürgermeister des Rassemblement National regiert? Darüber haben wir mit Janika Millan gesprochen. Sie ist bei der Stadt Hannover für die Beziehungen zu Perpignan zuständig.
Die Revue européenne: Ein neues Forum für Europa
Europa braucht mehr als gemeinsame Institutionen – es braucht einen gemeinsamen öffentlichen Raum. Die Gründer der Revue européenne erläutern, warum eine neue Debattenkultur heute wichtiger ist denn je.
Tour de France: „Es wird viel Spannung in der Luft liegen“
Am Samstag startet die 113. Tour de France. Im Interview spricht Tour-Direktor Christian Prudhomme über den Grand Départ in Barcelona, das spektakuläre Finale am Montmartre, die Favoriten Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard sowie die Chancen der deutschen Bewerbung für den Tourstart 2029.
Bilaterale Beziehungen: Ist eine deutsch-französische Sozialpolitik möglich?
Wenige Tage vor dem deutsch-französischen Ministerrat in Deutschland beleuchtet Benoît Schuman einen bislang wenig beachteten Aspekt der deutsch-französischen Wirtschaftsagenda von 2025: die Sozialpolitik.
Fußballgeschichte: Von schwarzen Jahren zu gemeinsamen Nächten
Vom ersten inoffiziellen Länderspiel 1898 über das politisch hochsensible Duell von 1952 bis zum bis heute nachwirkenden Drama von Sevilla 1982: Die Geschichte des deutsch-französischen Fußballs erzählt weit mehr als nur sportliche Erfolge und Niederlagen.
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Front populaire: Sie wollten das Leben der Franzosen verschönern
Im Mai 1936, vor genau 90 Jahren, versprach Léon Blum den Franzosen die 40-Stunden-Woche, Tarifverträge und bezahlten Urlaub.
Neue Rechte: Wie der „Kampf um die Köpfe“ funktioniert
Die Neue Rechte setzt nicht nur auf Wahlerfolge, sondern auch auf langfristige kulturelle Einflussnahme. In Deutschland und Frankreich entstehen Bildungsnetzwerke, Lektüreprogramme und mediale Infrastrukturen, die rechtes Denken als kulturell legitim etablieren sollen.
Ein Jahr Merz: Neustart gelungen – oder enttäuschte Erwartungen?
Im Wahlkampf hatte Friedrich Merz in Polen und Frankreich viele Hoffnungen geweckt. Wir haben zwei Experten gefragt, was ein Jahr später davon geblieben ist.
SPD & PS: Was ist aus den Arbeitern geworden?
Die SPD und die PS verlieren zunehmend an Rückhalt – auch in ihrer traditionellen Wählerschaft. Abwanderung oder struktureller Wandel? Simon Franzmann und Gérard Grunberg gehen der Frage nach.
FCAS & NGF: Ein Ausweg aus der Sackgasse
Das Drama um FCAS soll in den kommenden Tagen zu Ende gehen. Das Programm ist nicht zwangsläufig zum Scheitern verurteilt.
Georges Mandel: Das Martyrium eines Republikaners (1940–1944)
Georges Mandels Weg führte ihn von höchsten Regierungsämtern in Haft, Isolation und schließlich in den Tod. Ein Beispiel für demokratischen Mut, Reformgeist und republikanische Verantwortung.
Autonomie: Frankreichs Langzeitpflege im Wandel
Die französische Langzeitpflegepolitik befindet sich seit den 1990er-Jahren in einem tiefgreifenden Wandel, doch trotz umfassender Reformen bleiben Finanzierungsfragen, Governance-Probleme und die Zukunft der häuslichen Pflege zentrale Herausforderungen.
Französische Schachweltmeister? Schach zwischen Aufklärung, Auschwitz und Kaltem Krieg
Es muss im Oktober 1941 eine gespenstische Szene gewesen sein, als der französische Schachweltmeister Alexander Aljechin gegen Hans Frank in Krakau spielte. Ort war das Wawelschloss, der ehemalige Wohn- und Regierungssitz der polnischen Könige. Auschwitz lag nur rund 60 Kilometer entfernt.
Cocoriki: Die Republik der Liebe, Skandale und Motorroller
Wer nach dem ersten Teil glaubte, das Leben einer Première Dame bestehe vor allem aus Wohltätigkeitsgalas und Staatsbanketten, wird nun eines Besseren belehrt. Denn Frankreich wäre nicht Frankreich, wenn seine Präsidenten und ihre Partnerinnen sich an ein normales Drehbuch halten würden.
Cocoriki: Eine Feldstudie über die geheimnisvolle Spezies „Première Dame“
Cokoriki nimmt sie mit in die geheimnisvolle Welt der französischen Premières Dames – zwischen Liebe, Macht, Sex, Verrat und Wohltätigkeit. Ein Thriller in zwei Teilen.
Charles de Villers: Ein Mittler im Schatten der Geschichte
Charles de Villers war ein bedeutender Vermittler zwischen Frankreich und dem deutschen Kulturraum. Unser Autor zeichnet seine intellektuelle Biografie nach, beleuchtet seine Rezeption und zeigt, warum seine Wiederentdeckung längst überfällig ist.
63 Orte: Eine Topographie deutsch-französischer Geschichte
Die deutsch-französische Geschichte ist geprägt von Extremen – von Weltkriegen, Traumata und Feindschaft bis zu Vertrauen, Freundschaft und Frieden. Ein neues Buch macht diesen Wandel an 63 Schauplätzen von 1870 bis heute sichtbar.
Bistümer im Dialog: Zu Gast bei Freunden
Rund 100 Priester aus dem Bistum Versailles besuchten vom 26. bis 29. Januar 2026 Köln. Der Besuch setzte ein sichtbares Zeichen gelebter deutsch-französischer und europäischer Freundschaft und unterstrich die Bedeutung internationaler Begegnungen in der Weltkirche.
„Verfluchtes Schweigen“: Kulinarisches, Jägerlatein und drei Morde
Politiker schreiben normalerweise politische Bücher. Der Vorsitzende der Deutsch-Französischen Parlamentariergruppe im Bundestag, Roland Theis, hat stattdessen einen Krimi veröffentlicht. Oliver Keymis hat das Buch für uns gelesen.
M…rde alors! Ein kleines Wort mit großer Wirkung
Schimpfwörter lernt man in einer Fremdsprache meist erstaunlich schnell. Cokoriki hat sich das wohl berühmteste französische Schimpfwörter einmal genauer angesehen: merde!
Die französische Handschrift: Warum Luc Besson an Dracula scheitern musste
Luc Besson wagt sich an Dracula – und scheitert spektakulär. Französischer Stil, Parfum statt Angst, Wasserspeier statt Schrecken: Ein Film, der mehr irritiert als begeistert. Doch gerade das macht die Auferstehung des Mythos sehenswert – wenn auch nur, um sich zu fragen: Was ist hier schiefgelaufen?
Küchendiplomatie: Der Geschmack des Weimarer Dreiecks
Kulinarik verbindet Kulturen: Die ANC feiert im Bundestag die Aufnahme deutscher und polnischer Spitzenköche – und setzt mit Yana Steudel auf Gourmet-Diplomatie im Zeichen des Weimarer Dreiecks.
Gourmet-Duelle: Französische Esskultur trifft deutsche Gastronomie
In Frankreich gilt Essen als Kulturgut, während deutsche Restaurants noch immer mit Imageproblemen kämpfen. Dennoch ist die Zahl der Sternerestaurants in Deutschland in diesem Jahr gestiegen.
Caen: Ein helles Licht in der Normandie
Hell leuchtet Caen unter dem hohen Himmel der Normandie. Wilhelm der Eroberer hätte seine Stadt kaum wiedererkannt. Die Kelten nannten sie Catumagos – „Schlachtfeld“. 2025 feiert Caen sein Millennium und präsentiert sich erneut als das, was es immer war: ein Labor der Erneuerung.
Champagne: Mehr als prickelnde Perlen im Glas
Kreideklippen leuchten in der Morgensonne, goldene Getreidefelder wiegen im Wind, Kraniche ziehen über glitzernde Seen. Die Champagne ist mehr als Dom Pérignon und perlende Gläser für festliche Stunden: Die Region im Nordosten Frankreichs überrascht mit einer Vielfalt weit über den berühmten Schaumwein hinaus.
Morbihan: Das erste Welterbe der Bretagne
Die Morgensonne taucht die Steinriesen von Carnac in goldenes Licht. Seit dem 12. Juli 2025 gehören die Megalithen von Carnac und des süd-bretonischen Départements Morbihan offiziell zum UNESCO-Weltkulturerbe – als erste Stätten der Bretagne.
Sète: Das kleine Paris am Mittelmeer
Wie ein Amphitheater zwischen Lagune und Meer breitet sich Sète aus, durchzogen von Kanälen und erfüllt von mediterranem Leben. Das „kleine Paris am Mittelmeer“ trägt viele Namen – „île singulière“ nannte sie einst Paul Valéry, andere schwärmen vom „Venedig des Languedoc“.
La Route des Falaises: Geschichte auf der Klippe
Die Route des Falaises zählt zu Frankreichs spektakulärsten Küstenstrecken. Auf 58 Kilometern türmen sich zwischen Tréveneuc und der Abtei Beauport bei Paimpol die höchsten Steilklippen der Bretagne bis zu 104 Meter in den Himmel. Doch die zerklüftete Nordküste ist weit mehr als ein Naturschauspiel – sie ist ein Geschichtsbuch aus Stein.
Auf Reisen: Die Verwandlung des Pentagons
Acht Namen trug diese Stadt bereits – heute heißt sie wieder La Roche-sur-Yon. 2025 belegte sie Platz 14 im Ranking der „Villes et villages où il fait bon vivre“ unter 34.795 französischen Gemeinden. Die Hauptstadt der Vendée, vor gut 200 Jahren als Idealstadt des Empire gegründet, wandelt sich derzeit zu einer Zukunftsoase.