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Europapolitik

Vor 45 Jahren: Der Appell von Cochin

Von Sylvain Schirmann

Am 6. Dezember 1978 veröffentlichte Jacques Chirac, der damalige Bürgermeister von Paris, eine Erklärung, die als „Appel de Cochin“ in die Geschichte einging. Benannt war dieser Aufruf nach dem Krankenhaus, in dem der Politiker wegen eines Unfalls behandelt wurde. Im aktuellen Kontext ist es interessant, die Schlussfolgerungen dieses Appells erneut in Erinnerung zu rufen.

Musikgeschichte

Piafs jüdischer Pianist

Von Ein Gespräch mit Thilo Dahlmann

60 Jahre nach dem Tod von Édith Piaf blickt dokdoc auf Leben und Werk ihres Pianisten. Norbert Glanzberg ist in Polen geboren, in Würzburg aufgewachsen und nach der Machtübernahme der Nazis nach Frankreich geflohen. Dort schrieb er mit Édith Piaf Musikgeschichte. Ein Gespräch mit Thilo Dahlmann, Professor für Gesang an der Musikhochschule Stuttgart.

Frankreich verstehen

Alle Wege führen nach Paris?

Von Isabelle Bourgeois

Der neue Asterix („Die Weiße Iris“) sagt uns – unterschwellig und mit Humor – viel über Frankreich und seinen Zentralismus. Das Gallierdorf führt ein Eigenleben weitab von Lutetia, wo die Uhren anders gehen – sehr zum Befremden der Gallier. Dennoch verlockt ihr Sirenengesang eine Bonnemine dazu, dem römischen Lifestyle-Guru Visusversus dorthin zu folgen.

Krieg im Nahen Osten

Nahost: Sie ziehen am selben Strang, setzen aber unterschiedliche Akzente

Von Gisela Dachs

In Fragen der Weltpolitik driften Berlin und Paris oftmals auseinander. So mächtige Krisen wie Putins Krieg gegen die Ukraine führten dann aber letzlich doch zur Annäherung. Als Emmanuel Macron und Olaf Scholz sich am 10. Oktober zu einer – langfristig als neues Gesprächsformat geplanten – Kabinettsklausur in Hamburg trafen, hatte ein anderes Drama die Tagesordnung überschattet: das barbarische Massaker der Hamas, mit über tausend ermordeten Israelis und mindestens zweihundert Geiseln, darunter viele französische und deutsche Staatsbürger.

Arabische Politik

Von Agadir bis Gaza: Ist eine deutsch-französische „Arabische Politik“ möglich?

Von Benoît Schuman

Während die Europäische Union Mühe hat, sich als geopolitischer Akteur im Mittelmeerraum und generell im arabisch-muslimischen „Halbmond“ zu etablieren, könnten und sollten Deutschland und Frankreich rasch Überlegungen anstellen zur möglichen Koordinierung und – wenn möglich – zur Schaffung einer gemeinsamen „Arabischen Politik“ als potentielle Grundlage einer integrierten europäischen Doktrin.

Extreme Rechte in Deutschland und Frankreich

Alternative für Deutschland und Rassemblement National: eine Partnerschaft ohne gemeinsame politische Linie?

Von Jean-Yves Camus

Die Alternative für Deutschland (AfD) und der Rassemblement National (RN) schießen in der Wählergunst durch die Decke. Sie sitzen gemeinsam im Europäischen Parlament. Bei genauerem Hinsehen stehen sie jedoch für unterschiedliche Tendenzen der extremen Rechten und entwickeln sich in entgegengesetzte Richtungen: Die eine wird radikaler, die andere normaler.

Restitution und Erinnerungsarbeit

„Recherchieren, verstehen und restituieren bedeutet, die Erinnerung an den Holocaust weiterzugeben“

Von Interview mit Michel Jeannoutot und David Zivie

Seit dem Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas erlebt Europa einen beispiellosen Ausbruch antisemitischer Taten. dokdoc wollte ein Zeichen setzen und hat mit der Kommission für die Entschädigung der Opfer von Enteignungen aufgrund der antisemitischen Gesetzgebung während der Besatzungszeit (CIVS) und der Mission für die Suche und Restitution von zwischen 1933 und 1945 geraubten Kulturgütern (M2RS) gesprochen. Ausgangspunkt der Diskussion war die Restitution, die am 29. September in Toulouse stattgefunden hat.

Deutsch-französische Zusammenarbeit

Deutsch-französisches Zukunftswerk: Nun sind beide Länder am Zug

Von Birgit Holzer

Der Vertrag von Aachen vom 22. Januar 2019 hat die Weichen für eine neue Plattform der bilateralen Zusammenarbeit auf Kommunalebene gestellt: das Deutsch-Französische Zukunftswerk. Rückblick auf die letzte Arbeitsrunde mit Birgit Holzer.

Französische Überseegebiete

Die französischen Überseegebiete. Ein verwirrender Begriff einer lebendigen Realität

Von Stephan Martens

Frankreich erstreckt sich über den europäischen Kontinent hinaus. Fünf seiner Überseegebieten, Départements et Régions d’Outre-mer (DROM) genannt, die mit besonderen sozioökonomischen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, sind vollständig in die Europäische Union (EU) integriert. Außerhalb des Tourismussektors gibt es jedoch kaum eine Kooperation zwischen den DROMs und anderen EU-Regionen, während im Rahmen der so oft zum Vorbild erhobenen deutsch-französischen Beziehungen durchaus eine gezielte Zusammenarbeit denkbar wäre.

Deutsch-französische Beziehungen

„Wenn wir uns immer einig wären, gäbe es keinen Mehrwert.“

Von Interview mit Philippe Étienne

Philippe Étienne war einer der großen Architekten der Europapolitik von Emmanuel Macron und eine Schlüsselfigur der internationalen Diplomatie. dokdoc sprach mit ihm über die deutsch-französischen Beziehungen und den fünften Jahrestag des Vertrags von Aachen.

Rechtsextremismus

„Um nicht selbst als Rechtsextrem wahrgenommen zu werden“

Von Interview mit Nils Franke und Andreas Speit

2024 wird in drei ostdeutschen Ländern gewählt. dokdoc hat mit zwei Experten für Rechtsextremismus über die Ambitionen der AfD und die von Thüringens AfD-Landeschef Björn Höcke gesprochen. Beide blicken zudem auf die Europawahl und die Beziehungen, die die Partei zu Marine Le Pen und dem Rassemblement National unterhält.

Französisches Kino

Auf dem Weg zum Wesentlichen

Von Martina Meister

Über eine Million Zuschauer haben in Frankreich „Auf dem Weg“ gesehen, die Verfilmung des autobiographischen Bestsellers von Sylvain Tesson, der nach einem lebensgefährlichen Sturz die Prognosen der Ärzte widerlegt und 1300 Kilometer durch eine Postkartenlandschaft vom Mercantour bis in die Normandie zurücklegt. Regisseur Denis Imbert wollte keine Tourismuswerbung für Frankreich machen. Aber wie das Buch ist auch der Film, der am 30. November in Deutschland startet, eine Einladung, sich auf den Weg zu machen.

Deutsch-französischer Hip-Hop

„Französische Rapper waren unsere besten Sprachlehrer“

Von Interview mit Zweierpasch

Mit rebellischem HipHop prägt die Band Zweierpasch um die Zwillinge Felix und Till die Szene auf ihre eigene Weise. Auf ihrem aktuellen Album 22 rappen sie über das Leben an der Grenze, über Alltagsrassismus und Widerstand.

Wirtschaft & Finanzen

„Im Vergleich zu Deutschland kann Frankreich ziemlich breitbrüstig auftreten“

Von Interview mit Armin Steinbach

In Deutschland und Frankreich wurde in den vergangenen Wochen intensiv über den Haushaltsplan 2024 diskutiert. Während die Aufregung in Deutschland sich mittlerweile gelegt hat, nimmt sie in Frankreich weiterhin an Fahrt auf. Vieles ist noch offen aber eins ist schon sicher: Frankreich wird 2024 Europas Schuldenkönig bleiben. dokdoc hat mit Armin Steinbach darüber gesprochen. 

Verteidigung

Zeit für eine gründliche deutsch-französische Reflexion zur Verteidigungspolitik. Ein Kommentar zum Interview mit Élie Tenenbaum

Von Joachim Krause

Das Interview mit Élie Tenenbaum ist sehr lesenswert. Es ist frei von schönfärberischer Rhetorik und benennt die Probleme in realistischer Weise. Élie Tenenbaum nimmt die Zeitenwende in Deutschland mit Sympathie auf, meldet aber zu Recht Skepsis an, denn ob die Energie der Zeitenwende in der derzeitigen Parteienkonstellation lange vorhalten wird, steht in Frage. Der deutsche Pazifismus ist noch sehr wirkmächtig.

Europawahlen

Anders wählen: Wie soll das Europäische Parlament in Zukunft gewählt werden?

Von Benoît Schuman

Am 6. und 9. Juni 2024 sind die Bürger der EU-Mitgliedstaaten aufgerufen, ihre Abgeordneten für das Europäische Parlament neu zu wählen. Niemand weiß, ob der Krieg in der Ukraine dann noch wüten wird, aber die Wahl ist schon jetzt im Blickfeld von Politikerinnen und Politikern sowie der Medien. Neben den 720 zu besetzenden Parlamentssitzen steht auch die Ernennung einer neuen Europäischen Kommission an, was den Ehrgeiz vieler entfacht.

Französische Literatur in Deutschland

Unterschichtsscham: Wie Frankreichs „Klassenüberläufer“ deutsche Autoren inspirierten

Von Martina Meister

Schreiben Franzosen die besseren Bücher? Vor einigen Monaten ging eine große deutsche Tageszeitung der Frage nach, warum französische Autoren in Deutschland erfolgreicher sind als umgekehrt die deutschen Schriftsteller in Frankreich. Die Rede war unter anderem von Patrick Modiano, Michel Houellebecq und Yasmina Reza, die man längst zu den Klassikern der französischen Gegenwartsliteratur zählen darf. Aber vor allem ging es um das Erfolgstrio Annie Ernaux, Didier Eribon und Edouard Louis.

Deutsch-französische Beziehungen

Wege aus der deutsch-französischen Vertrauenskrise

Von Sylvain Schirmann

Die Medien weisen stets von neuem auf die Verschlechterung der deutsch-französischen Beziehungen hin. Sie scheinen den Zeiten nachzutrauern, in denen Deutschland und Frankreich in Europa noch erfolgreich vorangingen. Diese Führungsrolle beruhte auf einem gemeinsamen politischen Willen, der heute neu ausformuliert werden muss. Das braucht Europa, denn die beiden Länder scheinen in fast allen Themenbereichen entgegengesetzte Positionen zu vertreten.

Deutsch-französische Missverständnisse

Frankreich entschlüsseln

Von Isabelle Bourgeois

Eine jahrzehntelange deutsch-französische Freundschaft, immer wieder zelebriert, zahlreiche gemeinsame Erfolge beim Aufbau Europas: Das nährt die Illusion, dass wir uns gut kennen. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Die Sprachkenntnisse schwinden rasant, somit auch das tiefere Verständnis der anderen Kultur. Das fördert nicht nur Klischees, sondern auch hartnäckige Missverständnisse.

Sahel

Sahel-Krise: „Jetzt müssen die Europäer mehr tun“

Von Interview mit Ulf Laessing und Elie Tenenbaum

Seit dem Putsch gegen Mohamed Bazoum überschlagen sich die Ereignisse im westafrikanischen Niger. Ein Gespräch mit Ulf Laessing und Elie Tenenbaum über die Zukunft der Region, den schwindenden Einfluss Frankreichs und die Rolle der Europäer.

NS-Vergangenheit in der Gegenwart

Kein Ende in Sicht

Von Julia Schölzel

Eine Familie aus München verbringt ihren Sommerurlaub an der französischen Atlantikküste in Lacanau-Océan. Surfen, Segeln, Fahrradfahren und Stunden am Meer bescheren traumhafte Wochen. Bis eines Nachmittags der 18-jährige Sohn am Strand eine Entdeckung macht und die NS-Zeit die Gegenwart einholt. 

Die Résistance in Frankreich

Ein dunkles Geheimnis der Résistance

Von Pierre Vignaud

Im Mai dieses Jahres brach die Aussage eines ehemaligen Widerstandskämpfers aus der Corrèze das Schweigen über den Tod von 46 deutschen Soldaten und einer Frau. Letzterer wurde Kollaboration mit dem Feind vorgeworfen. Die Soldaten waren im Juni 1944 in der Corrèze gefangengenommen und in einem Waldstück in Meymac hingerichtet worden. Fast 80 Jahre nach den Ereignissen haben die französischen und deutschen Behörden damit begonnen, die Leichen zu suchen und zu exhumieren. Dabei handelt es sich um die größte Aktion dieser Art in ganz Frankreich.

Meinungen

Ist er das Problem?

Von Markus Kaim, Hans-Dieter Heumann

Markus Kaim beobachtet seit 2017 die französische Europapolitik. Er findet, Emmanuel Macron fehle es an Ernsthaftigkeit und Beständigkeit. Seine Herangehensweise sei oft eigennützig. Hans-Dieter Heumann widerspricht. Das Konzept der Europäischen Souveränität solle ernst genommen werden.

Zeitzeugenstimmen

„Man machte sehr viel mit wenigen Worten.“

Von Rudolf Herrmann

Ein Gespräch mit Rudolf Herrmann zum 60. Jubiläum des DFJW Der Historiker und Politologe Rudolf Herrmann hat als Koordinator des Deutsch-Französischen Jugendwerks viele Jahre mit jungen Französinnen und Franzosen gearbeitet. Im Gespräch mit dokdoc spricht er über die Anfänge des DFJW, den Umzug von Rhöndorf nach Paris und die Zukunft der Institution. Rudolf Herrmann war von Anfang an „dabei“: Un morceau d’histoire!

Begegnungen

Menschen in Paris

Von Stephan Gabriel

Über keine andere Stadt ist so viel geschrieben und gesprochen worden wie über die 2 000 Jahre alte Metropole Paris – frei nach Jean Giraudoux: „Die 5.000 am häufigsten beschriebenen Hektar der Welt.“ Was Paris zu bieten hat, ist liebenswert, abgründig, mysteriös und herrlich. Eine Stadt, die begeistert, mitreißt und abstößt – aber nie unberührt lässt. Paris ist ein einziges Chanson! In der Metropole wie im Chanson geschehen Minidramen, wobei alle Spielarten des Dramatischen – von der Tragödie bis zur Farce – vertreten sind.

Erinnerungsarbeit

Die Stille in Auschwitz

Von Nils Franke

Oswiecim heißt heute die Stadt, die für das Symbol des Holocaust steht. Der deutsche Begriff Auschwitz fällt nur dann, wenn die Bewohner die Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz I, Auschwitz II-Birkenau und Auschwitz III-Monowitz meinen, deren Reste sich am Fuße der Altstadt befinden. In diesen spannungsreichen Raum reiste vom 29. Juli bis zum 2. August 2023 eine internationale Studierendengruppe aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Russland und China.

Zukunft der EU

EU-Erweiterung: Kein Warten mehr in Paris und Berlin

Von Christian Lequesne

Der Krieg in der Ukraine hat die Frage nach einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, aber auch die Frage nach einer Erweiterung der EU erneut aufgeworfen. Ein Jahrzehnt lang war es still um diese Frage geworden, da Paris und Berlin sie nicht als Priorität ansahen. Heute müssen sie über die Perspektiven nachdenken, die eine neue Erweiterung aufwirft, und dabei die Entscheidungsfähigkeit der EU im Auge behalten und ihre normativen Grundlagen nicht aufgeben.

Begegnung mit einem Hundertjährigen

„Herr Troller: Sind Sie glücklich mit Ihrem Leben?“

Von Michael Krons

Was fragt man einen Hundertjährigen? Ob er noch Pläne für die Zukunft hat? Was er sich noch wünscht? Wohl kaum. Die zentrale Frage ist sicher, ob er mit seinem Leben zufrieden ist. Als ich Georg Stefan Troller in seiner Pariser Wohnung besuche, will ich genau das als Erstes von ihm wissen. Er lächelt milde und meint, diese Frage sei unzulässig. Er selbst hat sie unzähligen Menschen gestellt. Und nicht selten unerwartete Antworten erhalten.

Im Gespräch

Europäische Souveränität, mehr als eine „Illusion“?

Von Interview mit Ulrike Franke und Pierre Haroche

dokdoc: Der geopolitische Stress der letzten Monate hat die Bruchlinien zwischen Deutschland und Frankreich stärker hervortreten lassen. Wo stehen heute beide Länder und wie ist es um ihre Beziehungen bestellt?

Banlieues

Durch die amerikanische Brille

Von Michaela Wiegel

Frankreichs singuläres Verständnis der „Citoyenneté“ wird immer weniger verstanden – besonders vom engsten Partner Deutschland. Die Banlieue-Krise wird als Folge mangelnder Toleranz in einer multikulturellen Gesellschaft verstanden. Warum das ein großes Missverständnis ist.

Macron in Deutschland

Ein Staatsbesuch kann helfen

Von Landry Charrier

Die Absage schwebte seit ein paar Tagen in der Luft. Am 1. Juli war es dann offiziell: Der Staatsbesuch des französischen Präsidenten musste wegen der anhaltenden Unruhen in den Banlieues verschoben werden. Nachholtermin noch offen. 

Tourismus in Frankreich

„Kalon Breizh“ – im „Herzen der Bretagne“  

Von Oliver Keymis

RN164 – so heißt die neue Zauberformel für mobile Erkundungen der Zentral-Bretagne, die sich auf einer Achse von Rennes bis nach Châteaulin im Finistère auf besonders vielfältige Weise bereisen lässt.

Weimarer Dreieck

Ein Weimarer Dreieck ohne Antriebskraft?

Von Monika Sus, Landry Charrier, Hans-Dieter Heumann

Im Herbst findet in Polen die nächste Parlamentswahl statt. Der Ausgang der Wahl wird für die ganze EU entscheidend sein. In diesem Zusammenhang hat dokdoc Monika Sus, Landry Charrier und Hans-Dieter Heumann um eine Einschätzung gebeten. Es geht um das Weimarer Dreieck, den Krieg in der Ukraine, Polens europapolitischen Kurs und die Zukunft der Europäischen Union.

Krimi-Land Frankreich

Kommissar Dupin ermittelt wieder und räumt ab!

Von Oliver Keymis

5,87 Millionen Menschen schalteten am 20. April 2023 das Erste ein, um zur ARD-Prime-Time gemeinsam mit Kommissar Dupin in der Bretagne zu ermitteln. Mit 22,2% Marktanteil war auch dieser elfte Bretagne-Krimi mit dem Titel Bretonische Nächte wieder einer der Spitzenreiter der Donnerstags-Krimis im Ersten und an diesem Tag sogar der „Gesamt-Tagessieger“ im deutschen Fernsehen.

Russlands Krieg gegen die Ukraine

Außenpolitischer GAU für Frankreich

Von Johanna Möhring

Für Emmanuel Macron ist der offene Krieg Russlands gegen die Ukraine ein geopolitischer GAU, der größte anzunehmende Unfall, auf den die französische Außen- und Verteidigungspolitik nicht wirklich vorbereitet ist.

Restitution von Effekten aus Konzentrationslagern

Gestohlene Erinnerungen

Von Sabine Wachs

In den Arolsen Archives in Nordhessen lagern bis heute mehr als 2000 Gegenstände von NS-Opfern aus Konzentrationslagern. Die Suche nach Angehörigen ist mühsam, doch immer wieder gelingt es, persönliche Gegenstände an Familien der Deportierten zu übergeben.

Rentenreform in Frankreich

Frankreichs tiefe Gräben

Von Niklas Záboji

Mit seiner geplanten Rentenreform hat Emmanuel Macron die Franzosen gegen sich aufgebracht. Nach Großdemonstrationen mit Rekordbeteiligung sehen einige Beobachter schon Parallelen zu den Protesten der „Gelbwesten“.